Tobias Blog
Ostern am Greifswalder-Bodden
Montag, den 16. April 2012 um 20:43 Uhr von Tobias LingeOstern am Greifswalder-Bodden
Als wir am Mittwochabend endlich am Greifswalder Bodden ankamen, war es leider schon zu dunkel für eine abendliche Kite-Session. Mit Freunden haben wir uns noch einen kleinen Begrüßungstrunk gegönnt, um auf das Osterwochenende anzustoßen, und danach ging es erstmal ab ins Bett, um für den nächsten Tag gut ausgeschlafen zu sein.
In voller Erwartung lachte uns am nächsten Morgen (Donnerstag) auf dem Campingplatz Loissin bereits die Sonne entgegen. Wir wussten, dies wird ein toller Tag! Nach einem Frühstück mit leckerem Kaffee und frischen Brötchen ging es auch schon ab aufs Wasser! Der Wind genügte für eine tolle 21er Flysurfer Session und Fly-Door im Wechsel mit dem Radical-XL. Es war ein angenehmer und entspannter Osterauftakt. Der erste Bodden-Ritt 2012!
Am Freitagmorgen nach einer Nacht mit 5°C unter null in unserem unisolierten Crafter mussten wir uns erst einmal mit warmen Kaffee und unserem Heizlüfter aufwärmen!Sogar das Wasser in den Flaschen war gefroren! Bbrrrr! Gegen Mittag frischte der Wind auf, sodass wir endlich wieder auf’s Wasser konnten. 21er Flysurfer Speed3 mit kleinem Brett ging doch recht gut und sogar besser als am Vortag! Auch die Sonne surfte den ganzen Tag über mit! Abends gab‘s lecker Grillerchen a’la Rustikal und dann lecker Rum bei Freunden im Domizil!
Eine dicke Schicht Wolken und leichter Schneeregen erwartete uns Samstagmorgen beim Aufwachen. Da beschlossen wir es erst einmal gemütlich anzugehen. Als ich dann Mittag aufs Wasser bin, pfiff uns der Wind nur so um die Ohren begleitet von Schnee und Kälte! Dank meines ION-Fusion blieb es schön warm. Für meinen 8 qm Psycho4 hat es leider nicht gereicht mit meinen 100kg, aber als ich den 12er und mein kleinstes Brett ausgepackt habe und aufs Wasser bin…..Wahnsinn dieses Gefühl! Am Abend gab es dann noch Kindergeburtstagsparty mit Kegeln und Cocktails! Besser kann ein Wochenende doch kaum noch werden!
Doch dann kam der Ostersonntag…..nach der Eiersuche ging es rüber nach Lubmin! Der Wind lies diesmal zwar zu wünsche übrig, aber Schneefall bei Frühlingssonne und dabei mit dem 19er speed3 stressfrei übers Wasser rutschen….das konnte keiner übertreffen! Einmalig so ein Erlebnis! Abends fand dann natürlich das traditionelle Osterfeuer statt bei dem Jung und Alt bei Bier, Cola und Bratwurst einen tollen Abend hatten!
Die letzten beiden Tage (Montag und Dienstag) war richtig guter 12er Wind mit eher durchwachsenem Wetter. Wir waren alle ordentlich „angeknallt“!
Dank Kitejunkie habe ich noch vor Urlaubsbeginn mein neues Mystic Warrior III Hüfttrapez erhalten. Durch die gute 3D Thermo-Polsterung im Rückenbereich bietet es einen hohen Tragekomfort und eine optimale Rückenabstützung. Diese Vorzüge zusammen mit der Clickerbar 2.0, Leinenmesser und dem neuen ansprechenden Design (ich habe schwarz/grün gewählt) stellten mich sehr zufrieden!
http://kitejunkie.com/review/product/list/id/1775/category/88/#review-form
Im Grunde können wir doch ganz gut behaupten, das Wochenende hat sich voll und ganz gelohnt! Wahnsinns Wetter, Wahnsinns Wind und Wahnsinns Leute! Ein klasse Osterwochenende!
Gruß Tobi
Der 1 April am Bäri….
Dienstag, den 3. April 2012 um 15:40 Uhr von Tobias LingeDer 1. April machte seinem Ruf alle Ehre! Das Wetter am Bärwalder See war hauptsächlich frühjahrstauglich und doch wechselten sich Sonne und Wind ab, wodurch wir auch mal bei kurzen Breaks verschnaufen konnten. Der Wind war toll für neue Sprünge und kleine Races untereinander! Auch der neue ION Fusion 2012 hielt mal wieder bombastisch warm! Die 15er und 12er Flysurfer Speed3 bescherten uns eine Menge Spaß und mit unserer Fotografin, die sich dank Ewa Marine Unterwassergehäuse auch ins kalte Nass wagte, hatten wir durch Mützenklau und Abklatschen jede Menge Action.
Wer Lust auf die Flysurfervielfalt bekommen hat und auch einmal testen möchte kann sich mit Michael Malina (kitejunkie) in Verbindung setzen!
Wir hatten Spaß und freuen uns bereits auf die Osterkitesession am Greifswalder Bodden!
Euer Tobias!
ION FUSION 2012 Drysuit Testbericht
Freitag, den 9. März 2012 um 22:28 Uhr von Tobias LingeION FUSION 2012 Drysuit Testbericht
Dieser Trockenanzug ist kein gewöhnlicher.
Der kaschierte Neopren ist dicker als der Stoff der herkömmlichen Trockenanzüge und bietet dadurch eine außergewöhnlich gute Wärmeisolation. Für den normalen Gebrauch genügt eine Unterhose und evtl. ein T-Shirt, welches den „Schweiß“ aufsaugt. Selbst bei Temperaturen von 0 Grad Celsius friert man nicht. Die Reißverschlüsse und Nähte sind sehr stabil und dicht. Sie lassen auch bei härteren Aufschlägen kein ungewolltes Wasser hindurch.
Das An- und Ausziehen des ION Fuse Drysuit geht recht zügig. Allerdings benötigt man eine zweite Person, die den Reißverschluss schließt und öffnet, da sich dieser am Rücken befindet. Eine gute Idee ist den Zughebel des Reißverschlusses zu verlängern, der die alleinige Anwendung ermöglicht. Für die Beweglichkeit gibt es durch den Reißverschluss am Rücken keine Beeinträchtigung.
Darüber hinaus bietet die Kapuze an Strand wie auch auf Wasser einen guten Wind- und Kälteschutz. Wer empfindlich ist, kann zusätzlich eine Haube aufsetzen. Durch die An- und Abknüpffunktion haben die Nutzer die Möglichkeit sich der Kapuze zu entledigen, was praktisch ist für diejenigen, die dies nicht mögen. Aber keine Bange, die Kapuze wird durch die Druckknöpfe so fest fixiert, dass es eine „ungewollte Entledigung“ schier unmöglich macht.
Weiterhin spricht die Verstärkung der Knie und Ellenbogen am Anzug positiv für sich. Diese sollen einer schnellen Abnutzung vorbeugen und machen sie dadurch resistenter ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Hier ist das „Tollen“ am Strand zur Abwechslung auch mal erlaubt!
Auch optisch ist der ION Fuse der Knaller. Es gibt viele Trockenanzüge, die auf dem ersten Blick stylish wirken, sich aber angezogen als absolute No-go`s entpuppen. Der Schnitt des ION Fuse kommt dem einer guten Hose nahe und sieht sehr edel aus, ist aber nicht zu eng. Man fühlt sich nicht wie in einen „Sack“ gesteckt und kann sich gut bewegen. Zudem „schmeichelt“ er der Figur. Mir, bei meiner Größe von 1,83m und einem Gewicht von 100kg, passt der ION Fuse in XL wie angegossen. Sehr schön sind auch die vielen praktischen Taschen.
Der ION Fuse ist nicht schwerer als ein normaler Neoprenanzug und hat dadurch auch den gewohnten Tragekomfort. Für kürzere Schwimmeinlagen ist er genauso unproblematisch wie ein Neoprenanzug.
Fazit: Der ION Fuse ist zwar einer der teuersten Trockenanzüge, bedenkt man aber die gute Wärmeisolation, die gute Qualität des Stoffes und der Verarbeitung sowie den optischen style, auch im Vergleich zu den herkömmlichen Trockenanzügen, so liegt das Preis-Leistungsverhältnis im Rahmen. Ich persönlich finde den Preis für den ION Fuse mehr wie gerechtfertigt, und bin von der Qualität des Anzugs überzeugt. Für Wassersportler die vorhaben im Winter regelmäßig aufs Wasser zu gehen ist er meiner Meinung nach am besten geeignet.
Für alle die Interesse an dem ION Fusion bekommen haben, meldet Euch doch bei Kitejunkie.com (Micha).
Kitespot F60 am Bergheider See
Sonntag, den 30. Oktober 2011 um 12:58 Uhr von Tobias LingeKitespot F60 am Bergheider See
Erblickt man die gigantische Förderbrücke des ehemaligen Braunkohletagebaus, so wird man von Staunen und Faszination erfüllt. Kurz vor dem Abriss sorgte 1998 ein Gutachten des Deutschen Instituts für Touristische Forschung für die Beantwortung offen stehender Fragen und räumte Zweifel an dem neu geplanten Ausflugs- und Veranstaltungsziel aus dem Weg. Durch die Unterstützung einer Internationalen Bauausstellung in der Lausitz durch die Landesregierung, wurde das Projekt zügig vorangetrieben. Heute finden dort Besichtigungen, Konzerte, Opern und Techno-Events statt. Der elegante Stahlkoloss hat seither den Kosenamen „Liegender Eiffelturm der Lausitz“, da der Pariser Eiffelturm selbst auch nur für die Dauer der Weltausstellung 1889 gebaut wurden ist und dennoch, wie die F60, als Touristenattraktion erhalten wurde.
2012 soll der See eine Größe von 340 Hektar erreichen. Bis dahin wird noch kräftig aufgefüllt und Landschaftsgestaltung betrieben. Ferienhäuser, Campingplatz und Badestrände sind geplant. Dabei soll das Westufer nur der Natur vorbehalten sein und sich der Tourismus auf das Ostufer begrenzen.
Trotz „Betreten Verboten“ ist der Bergheider See als Kitespot jetzt schon eine tolle Abwechslung zu den anderen Seen. Aus diesem Grund habe ich mir mit drei guten Freunden gedacht, dass wir den See erst einmal richtig einweihen. Zwei Wochenenden hintereinander haben wir im goldenen Oktober diesen See auf Herz und Nieren geprüft und als sehr schönen Kitespot mit unschlagbarer Kulisse befunden.
Auch nicht kitende Begleitpersonen hatten ihren Spaß auf der F60.
An dieser Stelle auch noch vielen lieben Dank an die Fotografin, Beatrix Linge, für die professionellen Fotos, die unseren Spaß und unsere Freude sowie die Kulisse widerspiegeln.
Die umwerfende Mondkraterlandschaft mit den Kulissen der F60 auf der einen und dem Windradpark auf der anderen Seite des Sees erweckt ein unschlagbares und ungewöhnliches Kite-Erlebnis.
Tobias Profil
Samstag, den 29. Oktober 2011 um 12:51 Uhr von Tobias LingeHallo Leute!
Ich bin Tobias und habe 1981 das Licht der Welt erblickt.
Im Jahr 2001 habe ich eine Ausbildung in Metallbau/ Konstruktionstechnik abgeschlossen. 2003 folgte dann der Meister in Konstruktionstechnik um mich daraufhin 2004 mit einer Metallverarbeitungsfirma selbstständig zu machen. 2005 bin ich nach Gröden (Süden von Brandenburg) gezogen. 2004 entdeckte ich die Faszination des Land- und Snowkiten für mich. Seit 2008/09 betreibe ich das Kitesurfen als exzessiven Sport. Seither bin ich ein überzeugter Flysurferpilot, da dieses Konzept das Kitesurfen, Snowkiten und Landkiten perfekt miteinander vereint.
Mit Vorliebe kite ich am Greifswalder Bodden, Bärwalder See/ Euro-See, Geierswalder See, F60, an diversen Spots der sächsischen und brandenburgischen Seenplatten, die durch den enormen Tagebau entstanden sind sowie Hvide Sande (aufgrund der schönen Wellen).
Meinen Kitestil ordne ich unter Oldschool ein. Ich liebe den Big Air, hauptsache überbraten!
Getreu dem Motto “push the limits”!
Auf bald am Wasser!
























