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Tag Archives: ostsee

  • Spottip - Ostsee Reloaded

    Ihr wisst noch nicht, wohin der nächste Kitetrip gehen soll? Dann verrate ich Euch einen Ort an dem die Welt kitetechnisch noch in Ordnung ist!
    Anfang Mai machten wir uns auf den Weg zur Ostsee. Der kleine Ort Pepelow (Liegt zwischen Rostock und Wismar) sollte es diesmal sein, da wir noch nie an der Ostsee waren. Kein Scherz. Wie sind wir auf Pepelow gekommen? Freunde empfahlen uns die Gegend. Dann mal los, denn Freunde täuschen sich ja schließlich nicht. Zugegebenermaßen, hatte ich bis dato ein paar kleine Vorurteile gegen die Ostsee als eingefleischter Niederländisch-Deutscher-Nordsee-Wellen-Freak. "Da gibts bestimmt immer noch keine Bananen im Tante-Emma-Laden, auf den Straßen sieht man Pferdekutschen statt Autos und die Strände sind geprägt vom Deutschen Massentourismus. Allen voran der Deutsche Pauschaltourist in weiße Sportsocken und Sandalen!". So schlimm war meine Vorstellung natürlich nicht, aber die Panzer aus kommunistischen Zeiten rollten in meinen Gedankenblasen bergauf und bergab...
    Nach einer anstrengenden Autofahrt –  A1-Fahrer wissen was ich meine – wurde die Landschaft immer freizügiger und ländlicher. Nachdem wir das letzte Stück über unendliche Landstraßen mit Pferdekutschenbreite hinter uns brachten und den letzten Hügel überquerten da erblickten wir die Bucht von Pepelow, das Salzhaff, welches mit türkis-blauem Wasser erstrahlte. Ein Moment der Ruhe kehrte ein und wir dachten einfach nur wow! Eindeutig "The Beach" Deutschlands nur ohne Canabis-Plantagen und schwerbewaffnete Plantagenarbeiter. Nach der Ruhe kam der Sturm im wahrsten Sinne des Wortes. Der Wind schaukelte sich allmählich auf und drückte mit bis zu 30 kn aus Nordwest. Da konnte ich natürlich nicht in aller Seelenruhe meinen Koffer auspacken und erst mal das Ferienhaus inspizieren. Deshalb wurde natürlich wieder hektisch hin und her gesprungen wie Hemmi im Zuckerschock und ich wollte nur eins, ab zum Spot!
    Da ich mich schon am ersten Morgen nicht mehr bewegen konnte, war der
    Auftakt mehr als gelungen. Was sollte jetzt noch schiefgehen?
    Vor der Tür lag nun also das Salzhaff, eine traumhafte Bucht mit tollem Flair.
    Als beste Windrichtung gilt alles was aus Westen kommt. Alles andere ist zwar kitebar aber meist etwas böiger, da der Wind z.B. bei Ost-Touch über Land kommt. Dennoch ist auch der ablandige Wind kitebar und halbwegs sicher, da man in weiten Teilen der Bucht Stehrevier vorfindet.
    Direkt in Pepelow an der Bucht befinden sich zwei Campingplätze und ein Surferdorf namens "San Pepelone". Hierher pilgern viele Windsurfneulinge und machen hier ihre ersten Meter auf dem Windsurfbrett. Wer hier bei schönem Wetter hindurchschlendert wird definitiv seinen Augen nicht trauen und fühlt sich weit in den Süden versetzt. Das Surferdorf ist geprägt von mediteranen Bauten, Palmen und südländischem Flair. In Worten kann man diese Atmosphäre garnicht beschreiben. Man muss es selbst erlebt haben. Wenn hier bei jemanden noch nicht das ultimative Surffeeling nach der Session aufkommt, der sollte vielleicht mal über ein anderes Hobby nachdenken...
    Wer keine Lust auf selber kochen hat, findet auch im Ort Pepelow direkt am Wasser einen Imbisswagen. Somit müsst ihr nach der Kitesession nicht noch weit durch die Gegend fahren.
    Die kitebaren Tage lagen Dank meines 19er Speed bei 99%. Bei Ostwindlage findet man eine lokale Thermik vor, die mehr Wind beschehrt als vorhergesagt. Vorausgesetzt es wird warm genug. In der Woche hatten wir eine Schönwetterlage mit Nordostwind erwischt. Da der Wind in Pepelow selbst leicht ablandig wehte und somit recht böig war, gingen wir weiter östlich in "Boiensdorf" kiten. Hier kommt der Wind bei NO unverwirbelt an. In Boiensdorf gibt es eine ansässige Kiteschule und einen großen Parkplatz. Die Tagesgebühr beläuft sich auf 4 EUR. Aufgebaut wird auf einer riesigen kurz gemähten Wiese in unmittelbarer Nähe zur Kiteschule. Der Parkplatz befindet sich direkt am Wasser und man muss nicht weit laufen. Sanitäre Einrichtungen sind auch vorhanden sowie eine kleine Pommesbude für den kleinen Hunger zwischendurch. Wem das Flachwasser zu langweilig ist, der kitet einfach Richtung NW zur Landspitze und findet hier ein paar kleine Wellen zum Spielen. Aber Vorsicht! Zwischen der Insel "Kieler Ort" und der Landzunge "Boiensdorf" gibt es einen Düseneffekt bei NO. Als ich dort reinkitete musste ich schnell am Depowertampen rupfen, da der Wind hier zwei Gänge stärker blies. Zu meiner Verwunderung existiert auch an dieser Stelle ein riesiges Stehrevier.
    Die nächste große Einkaufsmöglichkeit befindet sich in "Neubukow". Hier findet ihr die üblichen Supermärkte.
    Wer auf Wellen und offene Ostsee steht der fährt eindeutig nach Rerik. Rerik hat einen schönen kleinen Hafen mit Promenade und Cafes. Zudem können die Weibchen hier ein wenig Shoppen und schlendern gehen. In direkter Nähe ist auch die Ostsee. Weit hinein ragt ein großer Pier. Von dem aus man tolle Fotos schießen kann, für die Poser unter euch ;-). Rerik hat teils eine Steilküste zu bieten und bietet auch sonst eine sehr tolle Kulisse. Auf Monsterwellen dürft ihr hier allerdings nicht hoffen. In Strandnähe gibt es ca. 100 Meter stehrevier.
    Als NoWind-Alternative legen wir euch die Städte Wismar und Rostock ans Herz. Die Innenstadt von Wismar ist sehr schön und bietet viele Einkaufsmöglichkeiten. Wer auf eine chillige Rundfahrt den Hafen von Rostock erkunden möchte, mietet sich einfach ein Solarboot und tut dies auf eigene Faust. Kostet pro Stunde 20 EUR und man braucht kein Führerschein.
    Genug der Worte, schaut es euch an! Es lohnt sich!

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  • Wave-Session in Portugal / Kipuna 6'2 Testbericht

    Mein Freund und ich hatten die Gelegenheit, ein Underground Kipuna in der Grösse 6'2 sowohl in heimischen Ostsee-"Wellen" als auch in ernsthaften portugiesischen Wellen zu testen. Hier einmal grob unsere Eindrücke:
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